
Worum geht’s?
„Gleichheit auf Rädern“ ist ein kultur- und gesellschaftspolitisches Programm des Conservatoire National de Véhicules Historiques (CNVH), das die Rolle von Frauen in der Automobilgeschichte und im Automobilsport sichtbar macht, würdigt und vermittelt.
Im Zentrum des Programms steht die Überzeugung, dass Gleichstellung glaubwürdig und nachhaltig vermittelt werden kann, wenn sie auf historischen Fakten, konkreten Lebenswegen und realen Vorbildern basiert. Frauen haben – oft unter deutlich schwierigeren Bedingungen als heute – maßgeblich zur Entwicklung der Automobilwelt beigetragen. Ihre Geschichten sind bis heute zu wenig bekannt.
„Gleichheit auf Rädern“ nutzt diese historischen und zeitgenössischen Beispiele, um aufzuzeigen, dass Frauen in der Automobilwelt nie eine Ausnahme waren, sondern stets Teil ihrer Entwicklung – auch wenn ihre Leistungen lange im Hintergrund blieben.
Unsere Mission!
Unsere Mission ist es, Gleichstellung anhand von Geschichte erlebbar zu machen und daraus Impulse für die Gegenwart und Zukunft abzuleiten.
Durch eine dauerhaft im Museum integrierte Präsentation, ergänzt durch Vermittlungsangebote, Veranstaltungen und ein Ambassadrice-Programm, verfolgt „Gleichheit auf Rädern“ folgende Ziele:
- historische Fakten zur Rolle von Frauen in der Automobilwelt sichtbar machen,
- stereotype Wahrnehmungen durch belegbare Beispiele hinterfragen,
- jungen Frauen Mut machen, berufliche Wege in technischen und automobilen Bereichen in Betracht zu ziehen,
- und einen generationsübergreifenden Dialog über Gleichstellung fördern.
Die Geschichten früherer Pionierinnen zeigen eindrücklich: Wenn Frauen unter deutlich schwierigeren gesellschaftlichen Rahmenbedingungen Spuren hinterlassen konnten, dann sind ihre Erfahrungen heute umso wertvoller als Orientierung und Motivation.
Warum „Gleichheit auf Rädern“ unterstützen oder begleiten?
Gleichstellung historisch verankern
Das Programm zeigt, dass Gleichstellung kein modernes Schlagwort ist, sondern auf realen, belegbaren Leistungen basiert.
Wahrnehmungen nachhaltig verändern
Anstatt abstrakter Appelle setzt das Projekt auf konkrete Biografien, Objekte und Zeitzeugnisse.
Vorbilder sichtbar machen
Luxemburgische Frauen aus Vergangenheit und Gegenwart werden als glaubwürdige Rollenmodelle präsentiert.
Vielfalt als Stärke vermitteln
Unterschiedliche Perspektiven haben die Automobilwelt geprägt – und werden sie auch künftig prägen.
Bildung und Orientierung fördern
Gerade junge Besucherinnen erhalten neue Blickwinkel auf technische und industrielle Berufsfelder.
Mitwirken und weiterdenken
„Gleichheit auf Rädern“ versteht sich als offenes, wachsendes Programm.
Interessierte, Zeitzeuginnen, Fachpersonen und künftige Ambassadrices sind eingeladen, sich einzubringen und zur Weiterentwicklung beizutragen.
Das Projekt bietet eine Plattform, um Geschichte, Gegenwart und Zukunft miteinander zu verbinden – sachlich, respektvoll und wirkungsvoll.

“Die Leidenschaften sind nicht zu vermeiden, aber man kann sie zu seinem Vorteil nutzen.”
— Berta Benz
