Am 19. September 2024 hat das Conservatoire National de Véhicules Historiques (CNVH) in Diekirch seine Mitglieder exklusiv zur Enthüllung und Präsentation seines neuesten Erwerbs eingeladen. Das CNVH, das lokale Automobilmuseum, konnte Anfang des Jahres das Siegerfahrzeug des Grand Prix de Luxemburg 1951 erwerben – den legendären Cooper MK5, angetrieben von einem Norton-Motor. Gefahren wurde das Fahrzeug vom Briten Alan Brown, der mit diesem Wagen nicht nur den Grand Prix de Luxemburg, sondern auch den prestigeträchtigen Grand Prix von Silverstone im selben Jahr gewann. Nun, 73 Jahre später, ist das Fahrzeug nach Luxemburg zurückgekehrt.

Für dieses besondere Ereignis wurde der renommierte 500er Formel-3-Experte Maurice van der Brempt aus Belgien eingeladen. In einem exklusiven Interview mit dem Schatzmeister des CNVH, Dr. Stefan Jacobs, teilte van der Brempt seine Erinnerungen als kleiner Junge beim Grand Prix de Luxemburg 1951. Aus diesem Gespräch gingen zahlreiche spannende Geschichten hervor – von persönlichen Erlebnissen beim Rennen bis hin zu faszinierenden Details über den Cooper MK5, die damalige Grand Prix-Szene und die Anfänge des Motorsports.



Darüber hinaus kündigte das CNVH an, dass eine neu formierte Arbeitsgruppe unter der Leitung von Vizepräsident Tom Sauber die über 30 Jahre lange Forschungsarbeit des Grand Prix de Luxemburg-Experten Goy Feltes nutzen wird, um den Cooper MK5 in eine umfassende Mise-en-Scène einzubinden. Diese Ausstellung soll die fünf historischen Grand Prix de Luxemburg beleuchten und wird voraussichtlich in der Woche des Nationalfeiertags 2025 der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Neben Goy Feltes wird die Arbeitsgruppe von der angehenden Historikerin Nadia Klasen unterstützt.
Präsident Georges Carbon ruft Institutionen, die Interesse an einer Teilnahme oder Unterstützung dieser Mise-en-Scène haben, dazu auf, sich mit dem CNVH in Verbindung zu setzen. Jede Form der Zusammenarbeit ist willkommen, um dieses wichtige Kapitel der luxemburgischen Motorsportgeschichte angemessen zu würdigen.




(Foto: Emanuel Barcelos Guimares)





Kommentar verfassen