Chrëschtpatt 2025
Präsentation der Bücher von Luca Picco & Franco Cimatti
Mit „Due voci da Maranello – Storie dietro le quinte“ durfte das Conservatoire National de Véhicules Historiques einen außergewöhnlichen Abend erleben, der automobile Geschichte, persönliche Zeitzeugenberichte und interkulturellen Austausch auf eindrucksvolle Weise vereinte. Rund 120 Besucherinnen und Besucher füllten das Museum und machten diesen Abend zu einem besonderen Moment des gemeinsamen Erlebens.
Im Mittelpunkt standen Franco Cimatti, ehemaliger Direktor für Fahrzeugkonzepte und Vorentwicklung bei Ferrari, sowie Luca Picco, Ingenieur und Autor der Buchreihe Reparto Esperienze. In persönlichen Berichten gewährten sie exklusive Einblicke in ihre Arbeit bei Ferrari, in Entwicklungsprozesse hinter den Kulissen und in die Entstehung legendärer Modelle wie der Ferrari F40. Die Präsentation von Reparto Esperienze Vol. 2 stellte dabei die erste internationale Vorstellung des Werks dar.

Der Abend begann mit einer Schweigeminute zum Gedenken an Albert Seyler, den vor zwei Monaten verstorbenen langjährigen Präsidenten des Ferrari Club Luxembourg. In Anwesenheit seiner Witwe Frau Seyler und seines Sohnes Antoine Seyler wurde seinem Engagement in würdevoller Weise gedacht. Im Namen der Familie überreichte Antoine Seyler den beiden Ingenieuren historische Ferrari-Fotografien sowie dem CNVH ein eingerahmtes Ferrari-Formel-1-Lenkrad.

Im Anschluss standen Franco Cimatti und Luca Picco dem Publikum persönlich zur Verfügung und signierten die verkauften Bücher. Der gesamte Erlös des Buchverkaufs ist einem guten Zweck gewidmet.

Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit ACL Classic und der Association des Entrepreneurs et Dirigeants Italo-Luxembourgeois (AEDIL) statt und unterstrich die Bedeutung interkultureller Kooperationen.
Ein besonderer Dank gilt Patrick Picco, der durch sein persönliches Engagement, seine Kontakte und seine Initiative maßgeblich dazu beigetragen hat, diesen Abend überhaupt zu ermöglichen. Ohne seinen Einsatz wäre die Veranstaltung in dieser Form nicht realisierbar gewesen.
Luca Picco betonte im Rahmen des Abends, dass man im Haus des CNVH spüre, mit wie viel Leidenschaft die Verantwortlichen arbeiten, und dass es ihm eine besondere Ehre gewesen sei, sein Buch in diesem historischen Umfeld erstmals international zu präsentieren.

Nadia Klasen, Déléguée de la gestion journalière des CNVH, erklärte:
„Formate wie dieser Abend machen Automobilgeschichte lebendig. Persönliche Berichte eröffnen dem Publikum einen direkten Zugang zu historischen Zusammenhängen und ergänzen unsere Ausstellungen auf ideale Weise.“
Auch Tom Sauber, Vizepräsident des CNVH, hob die strategische Ausrichtung hervor:
„Der interkulturelle Austausch ist ein zentrales Anliegen des CNVH. Mit Gesprächsabenden, Zeitzeugenformaten und internationalen Gästen schaffen wir bewusst Alternativen zu unseren statischen Ausstellungen und sprechen neue Zielgruppen an.“
Der Abend „Due voci da Maranello“ zeigte eindrucksvoll, welches Potenzial in solchen Begegnungen liegt. Weitere Veranstaltungen in ähnlichem Geist sind bereits in Planung und sollen das CNVH weiterhin als Ort des Dialogs, der Erinnerung und der lebendigen automobilen Kultur positionieren.
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